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Willkommen in der Gedenkstätte Ernst Thälmann


Möbel aus der Hamburger Wohnung Thälmanns aus seinem Nachlass.

1: Eine Führung durch die Gedenkstätte Ernst Thälmann

Unsere Ausstellung berichtet über die politische und gewerkschaftliche Arbeiterbewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und versucht Einblick zu geben in Ursachen und Hintergründe des deutschen Faschismus und des Zweiten Weltkrieges.

In 32 Vitrinen und auf 34 Tafeln werden über 500 Exponate gezeigt: Schrift- und Bilddokumente, zeitgenössische Zeitungen, Zeitschriften, Plakate, Fahnen, Abzeichen, eine Uniform des Roten Frontkämpferbundes u. a. Gegenstände.

Geschildert wird die Entwicklung des Hamburger Transportarbeiters Ernst Thälmann vom jungen Sozialdemokraten und Gewerkschaftsfunktionär zum Vorsitzenden der KPD und Repräsentanten der Kommunistischen Internationale, sein Auftreten als Bürgerschafts- und Reichstagsabgeordneter, als Initiator der Antifaschistischen Aktion und sein Kampf als Gefangener Hitlers bis zu seiner Ermordung im KZ Buchenwald.

In der Abteilung über Widerstand und Verfolgung in Hamburg begegnen den Besucherinnen und Besuchern Schicksale von Männern, Frauen und Jugendlichen, die gegen Hitler und Krieg ihr Leben einsetzten, und Zeugnisse ihrer Tätigkeit wie ein Abziehapparat, Flugblätter, illegale Zeitungen, Tarnschriften zusammen mit Schutzhaftbefehlen der Gestapo, Todesurteilen der Nazijustiz, letzten Briefen, Dokumenten aus Neuengamme und aus anderen Konzentrationslagern.


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