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Thälmann im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale


Ernst Thälmann auf einer Kundgebung in Leningrad im Sommer 1929.

11: Vitrine X
Thälmann im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale

Die Kommunistische Internationale (KI) war 1919 auf Initiative Lenins gegründet worden. Die KI sollte dem Weltimperialismus die einheitliche Front der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung ent-gegensetzen. Fast alle in der II. Internationale zusammengeschlossenen sozialdemokratischen Parteien hatten der Kriegspolitik ihrer nationalen Regierungen im Ersten Weltkrieg zugestimmt. Nach der Oktoberrevolution in Russland bildeten sich aus der revolutionären antimilitaristischen Opposition innerhalb der Sozialdemokratie in vielen Ländern kommunistische Parteien, die in den folgenden Jahren der Kommunistischen Internationale beitraten. Die KI war ein Zusammenschluss von kommunistischen Parteien aus allen Erdteilen, die sich als nationale Sektionen der III. Internationale verstanden. Zwischen den Weltkongressen war ihr höchste Organ das Exekutivkomitee (EKKI).

1926 wurde Ernst Thälmann in Moskau zum stellvertretenden Vorsitzenden des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI) gewählt, nachdem er schon vorher in den Länderkommissio-nen des EKKI aktiv tätig war. Die in der Vitrine gezeigten Fotos sind Dokumente über Aufenthalte des KPD-Vorsitzenden in der Sowjetunion, etwa in Leningrad, Charkow und Smolensk.


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